Schutzstreifen als Alternative zu Radwegen - eine neue Chance für Bruck?


In Fürstenfeldbruck wird gerade vor allem im Zusammenhang mit dem Neubau der Straße Am Sulzbogen diskutiert, ob sogenannte Schutzstreifen eine wirkliche Alternative für die fahrradfahrende Bevölkerung im Vergleich zu eigenständigen Radwegen sein können. Bei neuen (Um-)Bauvorhaben können häufig aufgrund mangelnder Platzverhältnisse keine eigenständigen Radwege geplant werden. Außerdem sind Radfahrer auf Radwegen, welche sich im Seitenraum befinden und somit nicht mehr zur Fahrbahn gehören, deutlich mehr potenziellen Gefahren ausgesetzt als Radfahrer, die auf Schutzstreifen im unmittelbaren Sichtbereich der Autofahrer fahren. 

Vorteile des Schutzstreifens

• Hoher Fahrkomfort; schnelle, zügige Fortbewegung
• Mehr Sichtbarkeit („Sehen und gesehen werden“)
• Geringer Platzbedarf, aber eigene Räume für alle Verkehrsteilnehmer
• Weniger Konflikte mit Fußgängern, mit abbiegenden oder aus Einfahrten kommenden Fahrzeugen, mit parkenden Fahrzeugen beziehungsweise ein-/aussteigenden Personen, mit spielenden Kindern, Hunden, anderen Hindernissen (Mülltonnen, herum liegende Gegenstände, etc.)
• Mehr Sicherheit für Radfahrer (Autos überholen mit mehr Abstand)
• Mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme

               Ohne Schutzstreifen: Weg mit Hürden       Mit Schutzstreifen: freie Fahrt
                                                                                                            Illustration: AGFK



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